Baden-Württemberg 2021

Baden-Württemberg 2021

03.07.2021 LL-BaWü Ulm Julian Assange

03.07.2021 – Ulm

Am 03.07.2021 hat „Free Assange“ in Ulm auf sieben Bühnen mit Kleinkunst und Musik den 50. Geburtstag von Julian Assange, leider ohne das Geburtstagskind, gefeiert.

Wir von Lebenslaute BaWü waren Teil dieser Aktion und hatten auf der malerischen Donauwiese unsere Bühne. In drei Konzerteinheiten haben wir zu Ehren von Julian gesungen. In unseren Repertoire waren die Lieder wie: Wie nun Ihr Herren, Elegia ai caduti, Artikel 1, Die Gedanken sind frei, Nous somme deux und ein Gebutstagslied

Heute feiern wir Geburtstag, darum singen wir ein Lied.
Auf dass das neue Jahr dir tausend wunderbare Stunden gibt. 
Und dass du auch an trüben Tagen immer einen Lichtblick siehst. 
Du bist heute nicht allein und so soll es immer sein, 
dass du Menschen finden, die das Leben mit dir geh’n. 
Das wünschen wir dir!

Immer wieder blieben Menschen stehen, haben unserer Musik gelauscht, die Flyer gelesen, diskutiert und Geld für Julian Assange (Prozesskosten) gespendet. Passanten, Menschen auf vorbeifahrenden Booten oder Gummiinseln haben applaudiert.
Wir alle wünschen uns, dass Julian Assange bald freikommt und zu seiner Familie gehen kann. Er hat das Recht ein ganz normales Leben zu führen und seine Kinder aufwachsen zu sehen.
Wir wünschen uns auch, dass unsere Politiker/Regierung, die ja immer so gerne von „freiheitlichen Werten, Pressefreiheit und Menschenrechten“ sprechen sich endlich für die längst überfällige Freilassung von Julian Assange einsetzen und die Rechte von Whistleblowern garantieren.

Wir alle streben danach, uns bald wieder in Ulm zu treffen um ein großartiges Fest zur Freilassung Julian Assanges zu feiern.

18.06.2021 LL-BaWü HD 80 Jahre Überfall auf Russland

18.06.2021 – Heidelberg

Am 22.06.2021 hat Nazi-Deutschland die Sowjetunion überfallen. Kein anderes Land hat einen so hohen Blutzoll zahlen müssen wie die Sowjetunion. 27 Millionen Menschen verloren in diesem Krieg ihr Leben.

Zu diesem Anlass singen wir auf dem Marktplatz in Heidelberg Lieder wie „Meinst Du die Russen wollen Krieg?“ oder „Sollt in Frieden leben.“
Heute mahnen wir, dass Russland sich erneut bedroht fühlt. NATO-Osterweiterung und Defender 20 und 21 tragen nicht dazu bei, das Vertrauen der russischen Bevölkerung, und der russischen Regierung, in den Westen zu stärken.

04.06.5.2021 LL-BaWü Pobenwochende

04.-06.06.2021 Rheinische Braunkohlerevier

Am Vormittag noch in Büchel, am Abend dann im Rheinischen Braunkohlerevier. Wir sind bereit für das Probenwochende für die Jahresaktion vom 10.-17.08.2021.
Mit Achtel und Triole gegen Klimakiller Kohle – ALLE Dörfer bleiben!
Kontakt: lebenslaute2021@riseup.net

03.05.2021 LL-BaWü Büchel

04.06.2021 Büchel

Zeichen setzen für das LEBEN und gegen die tödliche Bedrohung durch die hier gelagerten Atomwaffen.

Im Rahmen der Aktion „20 Wochen gegen 20 Atomwaffen“ beteiligt sich die Regionalgruppe Lebenslaute Baden-Württemberg mit einem Blockadekonzert vor dem Atomwaffenstützpunkt Fliegerhorst Büchel. In verschiedenen Redebeiträgen wurde auf die Aufrüstung im Verborgenen – unter dem Deckmantel der Modernisierung – sowie auf die Hinterhältigkeit der modernen Kriegsführung aufmerksam gemacht. Die Rezitation des Textes „Dann gibt es nur eins: Sagt NEIN“ von Wolfgang Borchert war mit der AIR von J.S. Bach unterlegt. Der Text von Wolfgang Borchert zeigt alle Schrecken des Krieges und seine grausamaen Folgen auf. Im Musikprogramm fand sich unter anderem: „Le déserteuer“, „Meinst du die Russen wollen Krieg“, „Wer wahren Frieden will entfalten“, „Wohl denen, die da wagen“, „Der Krieg“ sowie Instrumentalstücke von „Vivaldi“, „Üsküdara“.

Lebenslaute Ulm 8.Mai 2021 Kriegsende

8. Mai 2021 Ulm

„Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der national-sozialistischen Gewaltherrschaft.“ 
(Richard von Weizsäcker)

In diesem Sinne veranstalteten die Gruppen „Lebenslaute“ und „Friedensbewegt Ulm“ auf dem Hans-und-Sophie-Scholl-Platz in Ulm eine Konzert-Aktion.
Musikalische Beiträge waren u.a. „Der Krieg“ von Rio Reiser und „Meint ihr die Russen wollen Krieg?“ von Eduard Kolmanowski / Jewgeni Jewtuschenko. Auch hörte man instrumentale Stücke von Bach und Vivaldi. Rezitiert wurde Wolfgang Borchert mit: „Dann gibt es nur eins! Sag NEIN!“
Redebeiträge zeigte die erschreckende Ansammlung von Rüstungsfirmen in und um Ulm auf. Der Aufruf an all diese Firmen: Frieden zu schaffen ohne Waffen und ihre Produktion von Rüstungsgütern auf zivile Produktion umzustellen. Ebenso wurde gefordert, dass der 8. Mai ein gesetzlich verankerter Feiertag in Deutschland wird.
Gedenken an alle Widerstandskämpfer*Innen gegen das NS-Regimes „Die Weiße Rose“. Vom Volksgerichtshof verurteilte am 22. Februar 1943 Christoph Probst, Hans und Sophie Scholl zum Tode und wurden am selben Tag hingerichtet. Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit, den Ihr um Euer Herz gelegt. Entscheidet Euch, eh es zu spät ist!“ aus dem 5. Flugblatt der weißen Rose.

Probe vor der Wilhelmsburg-Kaserne bei Ulm
Am Morgen des 8. Mai 2021 um 10:00 Uhr fand eine öffentliche Probe der Gruppe Lebenslaute-BaWü vor der Wilhelmsburg-Kaserne statt. Anlass vor der Kaserne zu proben, ist das Nato-Manöver „Defender 21“, das seit März 2021 auch unter Beteiligung einiger Nicht-Nato-Staaten an den südosteuropäischen Außengrenzen zu Russland und im Schwarzmeer-Raum stattfindet. Das JSEC (Joint Support and Enabling Command) in der Wilhelmsburg-Kaserne in Ulm spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist ein entscheidendes Logistik-Zentrum für Verlegung und Transport von Infanterie und gepanzerten Einheiten des Manövers. 80 Jahre nach dem Überfall von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion steht Deutschland heute in einer besonderen politischen wie auch moralischen Verpflichtung, den sensiblen Frieden in diesem Raum aufrechtzuerhalten und zu fördern. Deshalb ist eine Beteiligung Deutschlands an diesem Manöver abzulehnen.

Lebenslaute Heidelberg Cement Kundgebung

06.05.2021 Heidelberg

Das Bündnis CemEnd demonstriert anlässlich der (virtuellen) Aktionärsversammlung von Heidelberg Cement (HC) und fordert gemeinsam mit anderen Umwelt- und Menschenrechtsgruppen vom Großkonzern sofortigen Klima- und Umweltschutz, sowie die Einhaltung von Menschenrechten.

LL BaWü bekundet ihre Solidarität mit den Zielen Bündnisses, indem wir die Kundgebung musikalisch mitgestaltet haben. Ziele und weitere Infos zu HC könnt ihr unter folgendem Link abrufen: https://cemend.earth

Lebenslaute und XR Heidelberg Cement

05.05.2021 Leimen

Aktivist:innen von Extinction Rebellionen und Lebenslaute blockieren Heidelberger Zementwerk

Heidelberg/Leimen, 05.05. 2021 – Mit bunten Flaggen, Gesang und einem großen Banner mit der Aufschrift “Zukunft statt Zement” sperren die Aktivisten heute die Zufahrtsstraße des HeidelbergCement Werkes in Leimen. Dafür ketten sich mehrere Aktivist:innen an ein Holzgerüst vor dem Zementwerk des Großunternehmens. „HeidelbergCement beutet weltweit Mensch und Natur aus! In Indonesien zerstört der Bau eines neuen Zementwerks die Existenz der lokalen Bevölkerung. In der Westsahara und in Palästina werden völkerrechtswidrig Rohstoffe abgebaut”, meint Pressesprecher Nils Urbanus.

Neben der friedlichen Blockade wird in Redebeiträgen der Aktivist:innen die globale Verantwortung des Konzerns angesprochen. Die Gruppe fordert, dass HeidelbergCement die Menschenrechtsverletzungen einstellt und ihre Abbaugebiete in völkerrechtlich umstrittenen Gebieten schließt.

Auch die Emissionen der Zementindustrie werden kritisiert. “Wir brauchen eine Wende im Baugewerbe, die Menschenrechte und einen umfassenden Umweltschutz mitdenkt“, sagt Nils Urbanus. Yulika Tsuda, Pressesprecherin von XR, ergänzt: “Wir müssen weniger und anders bauen. Wohnraum darf nicht als Spekulationsobjekt dienen. Zusätzlich wäre es an vielen Stellen leicht möglich Beton durch alternative Baustoffe wie Holz zu ersetzen.”

03.04.2021 Mannheim

Eine kleine Gruppe der Lebenslaute BaWü unterstützt musikalisch den Ostermarsch 2021 in Mannheim. Wir bekennen uns zu den zu dem Motto des Ostermarschbündnisses: Abrüsten – für Frieden, das Klima und die Menschen!

15.01.2021 Heidelberg

Heidelberg Cement, ein Konzern, der beispielhaft für die Umweltzerstörung und die gigantischen Treibhausgasemissionen der Zementindustrie steht und gegen Menschen- und Völkerrecht verstößt. Das Heidelberger Bündnis CemEnd, verleiht dem Konzern eine Medaille für den 2. Platz der klimaschädlichen Konzerne Deutschlands. Lebenslaute BaWü und Lebenslaute Hessen haben diese feierliche Preisübergabe begleitet.

Mit einem größeren jährlichen CO2-Ausstoß als Schweden gehört das Unternehmen zu den großen Mitverursachern des Klimawandels. Die eigenen Klimaziele des Konzerns sind den Aktivist:innen bisher zu schwach.

Mit den jetzigen Emissionswerten ist das Pariser Klimaschutzabkommen nicht einzuhalten, da die Zementindustrie mit 8% aller CO2-Emissionen das doppelte von ganz Afrika zur Klimakrise beiträgt.