{"id":2567,"date":"2014-01-04T20:31:21","date_gmt":"2014-01-04T19:31:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lebenslaute.net\/?page_id=2567"},"modified":"2026-03-12T17:32:19","modified_gmt":"2026-03-12T16:32:19","slug":"home-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lebenslaute.net\/","title":{"rendered":"Aktuell"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\"><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"875\" height=\"621\" src=\"https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-11093\" srcset=\"https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3.jpg 875w, https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3-300x213.jpg 300w, https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3-768x545.jpg 768w, https:\/\/www.lebenslaute.net\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/A6-Aufruf_webseite_3-380x270.jpg 380w\" sizes=\"auto, (max-width: 875px) 100vw, 875px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Infos &amp; Anmeldung: lebenslaute2026@riseup.net<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Viva la musica &#8211; enteignet Vonovia&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/strong><br>Immobilien- und Kapitalkonzerne verdienen Millionen &#8211; Menschen verlieren ihr Zuhause. Mit Wohnungen wird spekuliert, H\u00e4user werden gekauft, entmietet, \u201eluxussaniert\u201c oder gleich abgerissen. Und die Mieten werden unbezahlbar. \u00dcber eine Million Menschen in Deutschland sind wohnungs- und obdachlos. Doch: Wohnen ist ein elementares menschliches Bed\u00fcrfnis und Garant f\u00fcr Menschenw\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Unternehmen Vonovia<\/strong><br>Vonovia ist der gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Immobilienkonzern mit mehr als 460.000 Wohnungen in 460 deutschen St\u00e4dten. Auch der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist mittlerweile im Besitz von Vonovia. Vonovia hat einen Verkehrswert von 69,4 Mrd \u20ac. Er ist bekannt daf\u00fcr, dass er die Ausbeutung von Mieter:innen vorantreibt und rechtswidrige Abrechungen und Mieterh\u00f6hungen verschickt.&nbsp;<br>2025 erhielt Vonovia den Goldenen Geier durch die Deutsche Umwelthilfe (DUH) f\u00fcr die \u201edreisteste Umweltl\u00fcge\u201c. Im Januar 2026 wurden ehemalige Vonovia-Manager wegen Bestechlichkeit zu Haftstrafen verurteilt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rendite vor Verantwortung: Vonovias Gesch\u00e4ftsmodell der Profitmaximierung<\/strong><br>Der Konzern betreibt ein Gesch\u00e4ftsmodell, das an Aktion\u00e4rsinteressen und Renditeerwartungen ausgerichtet ist. Die Versorgung der Allgemeinheit mit ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum liegt nicht im Interesse von Vonovia. Um die \u00fcberh\u00f6hten Aussch\u00fcttungen an die Aktion\u00e4r:innen zu decken, werden permanent Mieten &#8211; z.T. rechtswidrig &#8211; erh\u00f6ht, \u00fcberh\u00f6hte Neuvertragsmieten und \u00fcberzogene, intransparente Nebenkosten verlangt und der Wohnungsbestand und das Management der Baustellen vernachl\u00e4ssigt. Zus\u00e4tzlich verdient Vonovia durch eigene Dienstleistungen wie Handwerksdienste und Energielieferungen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lobbyismus lohnt sich: Die Politik spurt<\/strong><br>Vonovia ist in 16 Lobbyverb\u00e4nden vertreten und investierte 2021 \u00fcber 900.000 \u20ac in Lobbyarbeit. Das lohnt sich:&nbsp;Die Regierungen unterwerfen ihre Wohnungspolitik den W\u00fcnschen von Kapitalgesellschaften und Immobilienkonzernen und gew\u00e4hren umfangreiche staatliche Steuerverg\u00fcnstigungen. Anonyme Briefkastenfirmen d\u00fcrfen als Wohnungsvermieter fingieren und die Besitzverh\u00e4ltnisse verschleiern. Es fehlen Regulierungen bei Steuerflucht sowie anderen Strategien zur Steuervermeidung, und es gibt verfassungswidrige Vorteile f\u00fcr Konzerne beim Erbschaftsrecht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mieter:innen werden dem Diktat der Finanzm\u00e4rkte ausgeliefert<\/strong><br>Spekulation und Profitlogik der Immobilienkonzerne treiben die Mieten &#8211; und fatalerweise damit auch die Preise im Mietspiegel &#8211; immer weiter in die H\u00f6he. 2021 flossen rund 41 Prozent der Vonovia-Mieteinnahmen in die Taschen der Aktion\u00e4r:innen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Immer weniger Sozialwohnungen &#8211; immer mehr Spekulation&nbsp;<\/strong><br>1990 wurde die dauerhafte Sozialbindung f\u00fcr gef\u00f6rderten Wohnraum aufgehoben. Das f\u00fchrt zu immer weniger Sozialwohnungen und zu zunehmender Mietenarmut und Wohnungslosigkeit. Ehemalige Sozialwohnungen stehen jetzt f\u00fcr Gentrifizierung und weitere Spekulation zur Verf\u00fcgung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Staat zahlt, die Aktion\u00e4re kassieren<\/strong><br>F\u00fcr Vonovia besonders lukrativ sind Wohnungen, deren Miete vom Staat bezahlt wird. Rund ein Viertel von Vonovias Mieter:innen erh\u00e4lt Wohngeld oder Zusch\u00fcsse zu den Kosten der Unterkunft. In diesen &#8211; meist heruntergekommenen &#8211; Immobilien wurden die Mieten stark erh\u00f6ht, in Regionen mit Wohnungsmangel liegen diese weit \u00fcber den Durchschnittsmieten. 2021 flossen 18,6 Mrd. Euro aus Jobcentern an deren Vermieter \u2013 ein erheblicher Teil an Vonovia.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Falsches Versprechen: Mieten senken durch bauen, bauen, bauen&#8230;<\/strong><br>Mieten im Bestand werden weiterhin steigen, solange der politische Wille zu Reformen ausbleibt: beim Mietrecht, dem Umgang mit Grund und Boden sowie beim Abbau von Steuerprivilegien f\u00fcr Immobilienkonzerne. Vonovia &amp; Co haben kein Interesse an bezahlbarem Neubau, denn dieser w\u00fcrde die Profitspannen reduzieren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die \u00f6kologische Kehrseite des Bauens<\/strong><br>Baumaterialien und Versiegelung verursachen klimasch\u00e4dliche Emissionen und vernichten Biodiversit\u00e4t. Statt ungez\u00fcgelter Immobilienspekulation ist jetzt notwendig: Einschr\u00e4nkungen bei Fl\u00e4chenverbrauch und Versiegelung, st\u00e4dtebauliche Anpassungen angesichts der drohenden Klimakatastrophe mit dem Fokus auf Neu- und Weiternutzung von bestehenden Geb\u00e4uden und der Wiederverwendung von Baumaterial.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klamme Kommunen unter Druck<\/strong><br>Bund, L\u00e4nder und Kommunen haben in gro\u00dfem Umfang eigene Wohnungsunternehmen in den Kapitalmarkt verkauft. Auch der Ausverkauf von \u00f6ffentlichem Grund wurde und wird von ihnen vorangetrieben. Die finanziellen und sozialen Folgen fallen wiederum auf sie zur\u00fcck: Wohnungs\u00e4mter und Sozialverb\u00e4nde sind mit dem Anstieg der Obdachlosen und Wohnungslosen \u00fcberfordert, die Aufw\u00e4nde f\u00fcr Kosten der Unterkunft durch die Jobcenter steigen stetig, obwohl die Anzahl der Bezugsberechtigten sinkt. Viele Kommunen werden dadurch zu radikalen Sparma\u00dfnahmen gezwungen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Folgen f\u00fcr Mieter:innen &#8211; und f\u00fcr uns alle<\/strong><br>Miet- und Energieschulden sind die Hauptursache f\u00fcr den Anstieg der obdachlosen Menschen, darunter 260.000 Kinder und Jugendliche. F\u00fcr B\u00fcrgergeldbezieher:innen sollen nun die Sanktionen im Rahmen der neuen Grundsicherung versch\u00e4rft werden. Damit verbunden ist das Risiko, dass noch mehr Menschen ihre Wohnung verlieren. Mieter:innen bezahlen bis zu 60% ihres Einkommens f\u00fcr ein Dach \u00fcber dem Kopf. Pflegekr\u00e4fte, Busfahrer:innen, Erzieher:innen, Polizist:innen k\u00f6nnen sich die Mieten in den Gro\u00dfst\u00e4dten nicht mehr leisten.&nbsp; Umziehen ist nahezu unm\u00f6glich, weil bei jeder Neuvermietung die Preise erh\u00f6ht werden. Wohnen macht Menschen arm.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unt\u00e4tige Regierung<\/strong><br>Die Regierungen \u00e4ndern nichts an den Grundlagen dieser existenziellen Bedrohung f\u00fcr Mieter:innen. Ihre Unt\u00e4tigkeit untergr\u00e4bt das Vertrauen in politische Entscheidungstr\u00e4ger:innen, versch\u00e4rft die Armuts- und Reichtumsschere und st\u00e4rkt das rechte politische Lager.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Politikwechsel nowendig<\/strong><br>Wohnungen und Wohnungsbau m\u00fcssen als gemeinn\u00fctzig verstanden werden. Wohnungen d\u00fcrfen keine Spekulationsobjekte, sondern Wohnraum f\u00fcr alle sein. Die Stadt Wien zeigt, wie das geht: mit Hilfe einer Wohnbausteuer f\u00f6rdert sie den Gemeindebau.&nbsp;<br>Wir brauchen Regelwerke zur Einschr\u00e4nkung von Immobilien-Spekulation und ein grundlegendes Umdenken im Umgang mit Grund und Boden. Immobilienkonzerne, die sich nicht gemeinwohlorientiert verhalten, m\u00fcssen enteignet werden &#8211; allen voran Vonovia.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir fordern&nbsp;<\/strong><br>&#8211; Wohnraum f\u00fcr alle: Sozialwohnungen erhalten! Leerstand verhindern! Mieten deckeln!&nbsp;<br>&#8211; Kein Ausverkauf von \u00f6ffentlichem Boden! Spekulation stoppen! Keine Profite mit der Miete!&nbsp;<br>&#8211; Anwendung von Art. 14 und Art 15 Grundgesetz: \u201eEigentum verpflichtet\u201c: Vonovia enteignen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infos &amp; Anmeldung: lebenslaute2026@riseup.net Viva la musica &#8211; enteignet Vonovia&nbsp;&nbsp;&nbsp;Immobilien- und Kapitalkonzerne verdienen Millionen &#8211; Menschen verlieren ihr Zuhause. Mit Wohnungen wird spekuliert, H\u00e4user werden gekauft, entmietet, \u201eluxussaniert\u201c oder gleich abgerissen. 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