Aktuell

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Sommeraktion 2022
Musizieren statt Betonieren. Verkehrswende jetzt. A100 stoppen!

Mit einer Aktion zivilen Ungehorsams in Berlin setzen wir ein Zeichen für die Verkehrswende und nehmen den Klimaschutz selbst in die Hand!

Probewochenende in Waltershausen: 17. – 19. Juni 2022
Aktionswoche: 29. Juli – 5. August 2022

Wir kooperieren mit den lokalen Initiativen:
Sand im Getriebe Berlin
Bürgerinitiative A100 (BI A100)

Anmeldung, Aufruf bestellen und alle Infos zur Aktion gibt es hier.


Wegen Klassik-Konzert im Braunkohletagebau:
Amtsgericht verurteilt Lebenslaute-Aktivisten zu 110 Tagessätzen – Berufung angekündigt

Ein Lebenslaute Aktivist hatte zunächst einen Strafbefehl über 80 Tagessätze wegen Hausfriedensbruchs zum Nachteil von RWE erhalten, begangen durch seine Tätigkeit in der Aktionsunterstützung bei der Lebenslaute-Aktion gegen den Braunkohletagebau Garzweiler II am 15.08.21. Er hatte daraufhin auf einen Prozess bestanden, anstatt die geforderte Summe zu zahlen.

Dieser Prozess fand am 12.05.22 vor dem Amtsgericht Grevenbroich statt. Es waren über zwanzig Lebenslautis vor Ort, musizierten und zeigten vor der Tür des Amtsgerichts ihre Solidarität. Der Gerichtssaal war bis auf den letzten Platz belegt.

Ergebnis des Prozesses: Der Lebenslaute Aktivist wurde wegen seines „unbelehrbaren Verhaltens“, so O-Ton der Staatsanwaltschaft, zu 110 Tagessätzen verurteilt – und würde damit als vorbestraft gelten. Er hat angekündigt, in Berufung zu gehen. (mehr Infos)


Kein Auftritt von „Lebenslaute“ bei „Free Assange“ (Duisburg 19.03.22)
Lebenslaute tritt nicht mit Mitwirkenden wie „Bandbreite“ auf

PM: Kein Auftritt mit „Bandbreite“ – Lebenslaute RG Rhein-Ruhr sagt Auftritt ab, 15.03.22


Dreimal Freispruch vor dem Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt

PM: Lebenslaute – RWE 3:0!, 14.03.22

Nach der Konzert-Aktion im Tagebau Garzweiler am 15.08.21 wurden am 14.03.22 drei Lebenslaute-Aktivist*innen vor dem Amtsgericht Mönchengladbach-Rheydt freigesprochen. Der Tatbestand des Hausfriedensbruchs sei zwar offensichtlich erfüllt. Das Gericht sieht im vorliegenden Fall aber bei der Güterabwägung einen Grundrechtsvorrang mit den Grundrechten auf Gewissens-, Versammlungs- und Meinungsfreiheit auf der Seite von Lebenslaute gegenüber dem Rechtsgut „Hausfrieden“ auf der Seite von RWE. Dies führe zu einem Freispruch (Urteil im Wortlaut) – das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Am Prozesstag hatte eine Mahnwache vor dem Gerichtsgebäude die angeklagten Lebenslaute-Aktivist*innen unterstützt. Mit dabei waren neben Musiker*innen von Lebenslaute auch Alle Dörfer bleiben, Mahnwache Lützerath, Lützi bleibt, Kirche(n) im Dorf lassen (KiDl), Artists for future Aachen, Eva Töller (Waldspaziergang Hambacher Wald und Dorfspaziergang an den Tagebauen Garzweiler u. Hambach), Klimaschützerinnen aus Mönchengladbach, Gerd Schinkel (Liedermacher aus Köln), RWE- Tribunal, XR Köln, Jari Banas (Künstler aus Krefeld, der das große Transparent geschaffen hat).


Es folgen Eindrücke aus den letzten Jahren.
Für mehr Info auf den Link klicken oder gleich in den Rubriken „1986-2021“ oder „Regional“ stöbern.


Mit Achtel und Triole gegen Klimakiller Kohle – ALLE Dörfer bleiben!

With Quavers and Triplets Against Climate-Killer-CoalALL Villages Must Stay!

Lebenslaute blockiert am 15. August 2021 den Tagebau Garzweiler II

Mit Musik und zivilem Ungehorsam haben wir den Widerstand der bedrohten sechs Dörfer (Lützerath, Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich, Berverath) am Braunkohle-Baggerloch Garzweiler II unterstützt. In Kooperation mit Die Kirche(n) im Dorf lassen und mit Solidarität von Alle Dörfer Bleiben Rheinland und Buirer für Buir. Die Vorkonzerte fanden im Rahmen von Kultur ohne Kohle statt.

LL-Rhein-Ruhr in Lützerath am 01. November 2021

ALLE Dörfer bleiben!
Sofortiger Stopp aller Braunkohle-Tagebaue!
Dezentrale, regenerative Energieerzeugung in Bürger*innenhand!

Zukunft für Menschen statt für Macht und Profite!


16. Oktober 2020: Lebenslaute-Ensemble beteiligt sich an Besetzung im Herrenloswald und wird geräumt: Wie nun ihr Herren, seid Ihr stumm? (Video)

3. Oktober 2020: Lebenslaute-Ensemble spielt auf der Blockade der Demonstration der ultrarechten Partei „Der 3. Weg“ in Berlin-Hohenschönhausen

26. September 2020: Lebenslaute-Ensemble beteiligt sich an den Aktionen von Ende Gelände im Rheinischen Braunkohlerevier

19. September 2020: Lebenslaute-Süd spielt im besetzten Dannenröder Wald


Mit Klang und Schall – Entwaffnet Rheinmetall!

Am 17.08.20 blockierte Lebenslaute ab 5:40 Uhr mit Musikensembles alle vier Hauptzufahrten der Waffenfabrik in Unterlüß. Die Arbeiter*innen konnten ihr Kriegshandwerk nicht aufnehmen, Lieferverkehr nicht passieren. Später wurden die Autos der Belegschaft auf einem Feldweg durch den Wald zu einem abgelegenen Nebentor geschleust, wo es erneut zu Musikblockaden kam. Große LkW konnten erst einfahren, als sich alle 100 Musiker*innen um 11 Uhr zum Aktionskonzert vor einer der Zufahrten versammelten. Bereits am 15.08.20 fand im Bürgerpark Unterlüß eine öffentliche Generalprobe in Form eines Vorkonzerts statt.

>> hier: ALLE INFOS ZUR AKTION <<

Chor und Orchester von Lebenslaute beim Aktionskonzert vor der Waffenfabrik Rheinmetall

Rheinmetall ist Deutschlands größter Waffen- und Rüstungsproduzent mit rund 3,5 Milliarden Euro Umsatz im Unternehmensbereich Defence. Im niedersächsischen Unterlüß betreibt der Rüstungskonzern eine Firma für Waffen und Munition, eine weitere für Landsysteme wie Panzer sowie Europas größtes privates Waffentestgelände. Mit einer musikalischen Blockade der Waffenfabriken werden wir Sand im Getriebe der Tötungsmaschinerie sein. (Aufruf lesen)

Keine Produktion von Waffen, Munition und Rüstungsgütern!
Kein Militär! Kein Krieg!
Grenzen beseitigen, Flüchtende aufnehmen! Klimaschutz durch Abrüstung!
RHEINMETALL ENTWAFFNEN!


Musik gegen Grenzen:
Lager schließen und Rüstungsexporte stoppen

An 20 Orten spielt und singt Lebenslaute das Lied „Freedom of Movement“ (Text und Musik: Candida Klinzing). Das Lied ist eine Vertonung von bekannten Forderungen von Rechten für Geflüchtete:
„Freedom of movement, freedom of residence, right to come, right to go, right to stay“, „No wall, no fence, no border, no nation, stop at once all deportations“, „No one is illegal“, „Papers for all, or no papers at all“, „We are here and we will fight, freedom of movement is everybody’s right“ sowie „Say it loud, say it here, refugees are welcome here“. Lebenslaute fordert alle auf, sich für Frieden und Menschenrechte aktiv einzusetzen

8. Mai 2020: Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

Lebenslaute Berlin-Brandenburg protestiert vor der Baustelle der Potsdamer Garnisonkirche zum 75. Jahrestag der Kapitulation des faschistischen Deutschlands

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird in Potsdam unter Mitwirkung der Bundeswehr eine historische Kriegskirche nachgebaut – zwar als „Versöhnungszentrum“ deklariert, aber auch gegen den erklärten Willen der Potsdamer Mehrheit. Um 15:30 Uhr protestiert Lebenslaute gegen dieses Projekt und eine zunehmende Militarisierung der Gesellschaft überhaupt, direkt an der Baustelle.

Pressemitteilung:
Musikalischer Protest gegen den Neubau der Garnisonkirche in Potsdam, 08.05.2020

Lebenslaute-Beitrag zum Digitalen Ostermarsch 2020 (Video)

An 20 Orten spielt und singt Lebenslaute das aserbaidschanische Friedenslied „Lazemder“, in dem es heißt „Asien, Afrika, auf der ganzen Welt, Europa, Amerika, auf der ganzen Welt, kommt mit ihr Väter, Töchter, Söhne und stimmt mit uns zusammen das Lied des Friedens an“, und ruft zum aktiven Engagement für Frieden und Menschenrechte auf, z.B. gegen die Rüstungsprduktion in Unterlüß.  

18.Dezember 2019:
Erscheinungstermin des Buches 33 Jahre Lebenslaute

Lebenslaute (Hg.): Widerständige Musik an unmöglichen Orten – 33 Jahre Lebenslaute, mit DVD, Verlag Graswurzelrevolution, 249 Seiten, 180 Fotos (fast durchgängig farbig), zahlreiche Dokumente, Format: 21 x 28 cm, 25,- EUR, ISBN 978-3-939045-39-7

Bestellung über den Buchhandel oder per Mail an gerdbuentzly@arcor.de

.LEBENSLAUTE

z.B. 2012: Blockade der Waffenfabrik Heckler&Koch

Unter dem Namen LEBENSLAUTE engagieren sich seit 1986 bundesweit Musiker_innen, einmal jährlich im Sommer in Chor- und Orchesterstärke (s. Archiv), dazwischen auch in kleineren Ensembles regional (s. Regional).

Als offene Musik- und Aktionsgruppe bringen wir überwiegend klassische Musik gerade dort zum Klingen, wo dies nicht erwartet wird: auf Militärübungsplätzen und Abschiebeflughäfen, vor Atomfabriken und Raketendepots, in Ausländerbehörden und an anderen menschenbedrohenden Orten.

Bei der Wahl unserer Konzert-Orte lassen wir uns nicht durch herrschende Vorschriften einschränken. Im Gegenteil: Lebenslaute-Aktionen suchen die politische Konfrontation durch angekündigten und bewussten Gesetzesübertritt. Seriöse Konzertkleidung unterstreicht unser konzentriertes Auftreten. Wo es geht, versuchen wir, lokale Protestbewegungen zu stärken. (mehr über uns…) .