Aktion 2021

Aktion 2021

Mit Achtel und Triole gegen Klimakiller Kohle –
ALLE Dörfer bleiben!

With Quavers and Triplets Against Climate-Killer-CoalALL Villages Must Stay!
complete Call to Action

+ Pressekontakt: 0157-8711 4306, 0173-9444 421, presse@lebenslaute.net +

Aktionsticker mit Fotos | Pressemitteilungen | Medienberichte | Material
Aufruf | Konzertprogramm | Wir suchen – Mitmachen! | Corona-Info

Mit Musik und zivilem Ungehorsam werden wir den Widerstand der bedrohten sechs Dörfer ( Lützerath, Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich, Berverath, ) am Braunkohle-Baggerloch Garzweiler unterstützen.

Aktionsvorbereitungs- & Probenwochenende: 4.-6.Juni
Wir lernen uns kennen, beginnen mit den Proben und der thematischen Arbeit. Die Aktionsunterstützer*innen haben schon hier alle Hände voll zu tun.

Aktionstage im Rheinischen Revier: 10.-17. August
auf Einladung von „Alle Dörfer bleiben“
Wir proben unser Konzertprogramm und bereiten uns auf die Aktion und das Vorkonzert vor.

In Kooperation mit „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ und mit Solidarität von „Alle Dörfer Bleiben Rheinland“ und „Buirer für Buir“.

>> Aktionsticker mit Fotos (Pressemitteilungen hier)
Fotos zur freien Verfügung bei Nennung der UrheberIn (Lebenslaute, falls nicht anders).

>> Pressemitteilungen

>> Medienberichte

Aktionsberichte

Erlebnisberichte

Vorberichte

>> Material

Mobilisierung
Aufruf-Flyer 2021 – Bildschirmansicht (72 dpi, 1 MB)
Aufruf-Flyer – Druckversion (300 dpi, 7 MB)

Bestellung Flyer zum Verteilen: flyer2021@lebenslaute.net
Bitte angeben: Name, Postanschrift, gewünschte Stückzahl

In der Aktionswoche Vorgetragenes/eingesetzte Schriftstücke

>> Aufruf

In diesem Jahr wird über das Schicksal der sechs Dörfer am Rand des Tagebaus Garzweiler II, NRW, entschieden. Sie sollen aus Profit- und Machtinteressen zerstört werden. Lebenslaute wird mit einer Aktion Zivilen Ungehorsams das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ unterstützen. Wir leisten Widerstand gegen den Konzern RWE und die bisherige Politik von CDU/SPD/GRÜNE/FDP auf Landes- und Bundesebene.

Die Klimakatastrophe rückt immer näher, wohingegen die CO2-Emissionsziele immer weiter verschoben werden. Der Braunkohle-Tagebau und die anschließende Verstromung sind überflüssig. Das „Rheinische Revier“ ist mit knapp 100 Mio. Tonnen pro Jahr bei weitem das größte Braunkohlerevier Europas. Die Braunkohle hat eine schlechte CO2-Bilanz und trägt mit mehr als 10% zu den deutschen CO2-Emissionen bei. Der Abbau schädigt massiv die physische wie psychische Gesundheit von Menschen. Er tötet Tiere und zerstört Dörfer, Wälder, Ackerland und Natur.

Ungeachtet des Klimawandels forcieren die Bundespolitik, der Laschet-Klüngel und der Konzern RWE den Braunkohletagebau. RWE gräbt dem Hambacher Wald das Wasser ab. RWE hat den Dom von Immerath dem Erdboden gleich gemacht und das Dorf fast komplett abgerissen. Bundes- und die Landesregierungen verhindern durch Gesetzesinitiativen und gezielte Desinformationspolitik den Ausbau regenerativer Energien. Sie hielten ein Gutachten unter Verschluss, in dem belegt wird, dass die Zerstörung der Dörfer für die Sicherung der Energieversorgung überflüssig ist. Überdies bürden sie der Gesellschaft milliardenschwere Entschädigungszahlungen an die Stromkonzerne auf. Zudem erhöhen sie mit jedem weiteren Kohletag die unabsehbaren Folgekosten für die Renaturierung der zerstörten Landschaften. Die favorisierte, vordergründig kostengünstigere Flutung der Tagebaulöcher würde – falls sie überhaupt möglich ist – Jahrzehnte dauern und die klimaänderungsbedingte Wasserknappheit erheblich verschärfen.

Die Klimabewegung und die lokalen Initiativen haben einiges erreicht. In diesem Jahr wird der Beschluss der vorherigen SPD/GRÜNE Landesregierung, die Dörfer abzubaggern, von CDU/FDP in NRW neu entschieden.

Wir wollen den letzten Bewohner von Lützerath, einen Landwirt, in seinem Kampf gegen die anstehende Zwangsenteignung unterstützen. Gemeinsam mit den Bewohner*innen von Keyenberg, Berverath, Kuckum, Oberwestrich und Unterwestrich leisten wir Widerstand gegen die drohende Vernichtung ihrer Heimat und fordern:

ALLE Dörfer bleiben!
Sofortiger Stopp aller Braunkohle-Tagebaue!
Dezentrale, regenerative Energieerzeugung in Bürger*innenhand!

Zukunft für Menschen statt für Macht und Profite!

Flyer bestellen und Flyer zum Ausdrucken: Material

>> Konzertprogramm 2021

Ludwig van Beethoven – Satz aus der Sinfonie Nr. 6
Camille Saint-Saëns – Totentanz
Aram Chatschaturjan – Säbeltanz
Michelangelo Falvetti – Ausschnitte aus >Il Diluvio Universale<
Lili Boulanger – Hymne au soleil
Uli Klan – Seid Sand
Fanny Hensel – Über allen Wipfeln
Charles Ives – Over the treetops
Franz Schubert – Das Dörfchen
Wolf Brannasky – Immer mehr Land
Hugo Distler – Es geht ein‘ dunkle Wolk‘ herein, Text: Bernd Geisler
Misty Mountains – aus >Filmmusik Herr der Ringe<, Musik: D. Donaldson, D. Long, S. Roche, J. Roddick

Programmheft 2021 zum Download (folgt)

>> Wir suchen auch dieses Jahr…

Lebenslaute freut sich über weitere Musikerinnen aller Chor- und Orchesterstimmen, sowie insbesondere Aktionsunterstützer*innen. Wir bitten alle, die sich musikalisch beteiligen wollen, schon vor dem Probenwochenende ihren Instrumenten- und Chorpart zu üben! Noten werden rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Teile uns bitte mit: Was brauchst Du, um mitmachen zu können (Kinderbetreuung, spezielle Hilfen u.ä.)? Wie möchtest Du Dich beteiligen (Instrument(e), Stimmlage(n), geliebte Orga-Tätigkeiten)?

Kontakt und Anmeldung: lebenslaute2021@riseup.net

Sowohl beim Probenwochenende als auch bei der Aktionswoche gilt: Unterkunft und vegetarisches/veganes Essen gegen Kostenbeteiligung entsprechend den eigenen finanziellen Möglichkeiten (Selbsteinschätzung).

Aktivist*innen können sich unabhängig von den jährlich überregionalen Aktionswochen auf unseren zweisprachig deutsch-englischen E-Mail-Newsletter (bis 10-mal jährlich) eintragen, Kontakt zu unseren Regionalgruppen aufnehmen und Vorschläge für zukünftige Aktionsthemen und -orte schreiben.

>> Lebenslaute in Zeiten von Corona

Für uns steht derzeit Eines fest: Es wird auch im 2. Jahr von Corona eine LEBENSLAUTE-Aktion geben. Ganz unabhängig von unseren Vorhaben hoffen wir natürlich, dass die Lage sich bis zu unserer Aktionswoche entspannt hat und auch größere Versammlungen wieder möglich sind. Allerdings planen wir auch für den gegenteiligen Fall, denn wir möchten selbstverständlich keine Menschen in Gefahr bringen, sondern vielmehr alles Nötige tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Hierbei greifen wir auch auf unser Hygienekonzept und unsere Erfahrungen aus der Sommeraktion 2020 zurück. Wenn nötig werden wir unsere Botschaft auch mit geringer Vorbereitungszeit und/oder in alternativen Aktionsformen zum Ausdruck zu bringen: Alle Dörfer bleiben!